KLARKONFLIKT Struktur vor Reaktion

Pilot

Mit wenigen Fällen prüfen, ob es trägt.

Ein Pilot testet an wenigen ausgewählten Vorgängen, ob komplexe Fälle schneller verstanden und sauberer übergeben werden können — ohne Systemumstellung und in einem klar vereinbarten Rahmen.

Für wen ein Pilot sinnvoll ist

Für Teams, die regelmäßig mit vielschichtigen Vorgängen arbeiten: Rechtsschutz, Schadenbearbeitung, Beschwerdemanagement, Legal Operations, interne Rechts- und Compliance-Abteilungen, Wohnungswirtschaft sowie Service in Energie, Telekommunikation, Mobilität und Logistik.

So läuft ein Pilot

  1. Erstgespräch (10–15 Minuten): Ihre typischen Vorgänge und ein sinnvoller Ausschnitt.
  2. Fallauswahl: wenige geeignete Fälle, bereinigt oder synthetisch — keine Systemumstellung.
  3. Prüfkriterien: gemeinsam festgelegt, damit das Ergebnis vergleichbar ist.
  4. Durchführung: Strukturierung und Dossiers; Bewertung durch Ihr Fachpersonal.
  5. Auswertung: gemeinsame Besprechung der Ergebnisse und offener Punkte.

Was ausgewertet wird

Verständlichkeit

Ist der Vorgang nach dem Dossier schneller nachvollziehbar?

Vollständigkeit

Sind Beteiligte, Belege, Widersprüche und Lücken erfasst?

Quellenqualität

Sind zentrale Angaben auf ihre Fundstelle zurückführbar?

Übergabefähigkeit

Kann der Fall ohne erneute Grundsortierung übernommen werden?

Manuelle Korrekturen

Wie viel Nacharbeit war nötig — und wo?

Nutzen

Fachliche Einschätzung, ob die weitere Bearbeitung erleichtert wird.

Rahmen

  • Wenige ausgewählte Fälle, kurze Laufzeit.
  • Bereinigte oder synthetische Daten — keine produktive Systemanbindung nötig.
  • Individuell vereinbarter kommerzieller Rahmen.
  • Keine Rechtsberatung, keine automatische Entscheidung, keine erfundenen Ergebnisse.

Der Pilot ist ein begrenzter, gemeinsam ausgewerteter Praxistest. Er sagt keine feste Einsparung und kein garantiertes Ergebnis zu und stellt keine fertige Enterprise-Integration dar.